„Frauenköpfe“ - Elisabeth von Calenberg

- von BurkharGums - in der Wennigser Klosterkirche.

1.500 begeisterte Zuschauer sahen Ende Februar / Anfang März 2008 das 2 ½ stündige Theaterstück über die Mündener Herzogin in sechs ausverkauften Vorführungen in der Wennigser Klosterkirche. Der langjährige Wennigser Pastor Burkhard Gums hat das Stück unter dem Titel „Frauenköpfe“ zum 450. Todestag Elisabeths und zum 25-jährigen Jubiläum der Klosterbühne geschrieben.

Belebt wurden die Aufführungen neben dem „profihaften“ Spiel des Ensembles durch die Kompositionen von Volker Grimsehl, die ein kleines Orchester (Flöte, Oboe, Fagott, vier Hörner) von hannoverschen Musikstudenten zu Gehör brachte, nach denen aber auch getanzt und gesungen wurde. Das Stück beschäftigt sich mit den Jahren der Regierungszeit und den Verdiensten der Herzogin Elisabeth sowie mit der Reformationszeit im Kloster Wennigsen. Der Bogen wird dadurch geschlagen, dass der Autor die Mätresse des Herzogs sich im Kloster Wennigsen verbergen lässt. Auch Martin Luther kommt mit seiner Schmähschrift „Wider Hans Worst“ gegen den Wolfenbütteler Herzog Heinrich (genannt der „Wilde Heinz“) zu Wort.

„Frauenköpfe“ wird auf Einladung der Stadt Hannoversch Münden noch ein Mal am Sonnabend, den 24. Mai 2008, um 17.00 Uhr in der St. Blasius-Stadtkirche in Hann. Münden aufgeführt.

Gefördert wird dieses Theaterprojekt von der Klosterkammer Hannover, der Edelhofstiftung Ricklingen und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.